Marderabwehr in Stuttgart ist sinvoll

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In Stuttgart sind Marderschäden außergewöhnlich häufig

Laut einer Studie richten Marder besonders häufig in Stuttgart erhebliche Schäden an Kraftfahrzeugen an. Marder und Autofahrer werden kaum Freunde werden, denn der Nager liebt es im Motorraum eines PKWs sein Unwesen zu treiben. Die Nagetiere nutzen die Motorräume von Kraftfahrzeugen gerne als Rastplatz oder Versteck für Nahrung. Für Jungtiere ist der Motorraum oft auch ein beliebter Spielplatz. Dabei entstehen oft erhebliche Schäden am Fahrzeug wie zerbissene Kabel und angenagte Dämmmatten, die eine Weiterfahrt oft unmöglich machen. Der Nager beißt mit seinen 38 spitzen Zähnen besonders gerne Schläuche und Zündkabel durch. Springt der Motor wegen eines beschädigten Zündkabels am Morgen nicht an oder muss die Fahrt wegen eines undichten Kühlsystems unterbrochen werden, so kann das an einem nächtlichen Besuch eines Marders liegen. Auch durchlöcherte Gummi-Manschetten machen einen Werkstattbesuch nötig. Erstmals wurden Marder-Verbiss Schäden Ende der 70er Jahre in der Schweiz und in Österreich festgestellt. Kurz darauf wurden weitere Schadensfälle im Süden Deutschlands bekannt. Inzwischen treten Schäden durch Marder-Verbiss in ganz Deutschland auf. Doch noch heute lässt sich bei der Marderschadenshäufigkeit ein Nord-Südgefälle feststellen. Südliche Städte wie Stuttgart, die viele Parks und umliegende Grünflächen  aufweisen scheinen besonders stark von der Marderplage betroffen zu sein.
Marder-Verbiss – Höhepunkt im Frühling

Die Kosten von durch Marder verursachten Schäden belaufen sich auf mehrere Millionen Euro jährlich und pro Jahr werden mehrere Hundertausend Schadensfälle registriert. Schäden, die durch Marder verursacht werden, kommen das ganze Jahr vor, allerdings liegt der Schwerpunkt im Monat Mai. 50 % aller Schäden durch Marder-Verbiss treten in den Monaten April bis Juni auf, denn in diesem Zeitraum ist das Revierverhalten der männlichen Tiere besonders ausgeprägt.

Stuttgart liegt in der Risikozone für Marder-Verbiss-Schäden

Marderschaden-Risikoatlas: Wo ist das Risiko am größten? Infografik

Alle Regionen in Deutschland sind mehr oder weniger von PKW-Schäden, die durch Marder verursacht werden, bertoffen. Allerdings treten im Süden von Deutschland besonders viele Marder-Verbiss Schäden auf. Der Risikoatlas (S. 17), der die Schadenshäufigkeit durch Marder-Verbiss nach Postregionen in Abhängigkeit nach dem PKW Bestand aufzeigt, verdeutlicht das Problem sehr gut.
Die lästigen Marder-Verbiss Schäden treten nicht nur in ländlicher Umgebung mit viel Wald auf, sondern auch in vielen Großstädten. Der Marder ist ein sehr anpassungsfähiges Tier und hat ein großes Spektrum möglicher Lebensräume, sodass er auch gut in großen Städten überleben kann. Gerade in Stuttgart und der näheren Umgebung liegt die Schadenshäufigkeit mit über 15 Schäden pro 1000 PKW sehr hoch. Daher ist es in der Region um Stuttgart sehr sinnvoll Ihren PKW durch geeignete Marder-Abwehrsysteme wirksam vor Marder-Verbiss Schäden zu schützen. So können Sie auf einfache Weise teure Reparaturen durch Marder-Verbiss Schäden vermeiden.

Durch Marder verursachte Schäden an einem PKW:

Die unliebsamen Nagetiere beschädigen oft essentielle Fahrzeugteile in einem PKW, der dann erst einmal in die Werkstatt und für teures Geld repariert werden muss. Beliebte Objekte für Marder-Verbiss Schäden sind der Kühlwasserschlauch, das Kabel zur Lambda-Sonde, das Zündkabel oder andere Niederspannungskabel. Aber auch die Kraftstoff- und Bremsschläuche, die Gummi- und Kunststoffmanschetten an Antriebswellen und der Lenkung, die Schläuche an Vergaser und Einspritzsystemen, die Hydraulikschläuche für die Lenkung, die Leitungen für die Klimaanlage, die Schläuche für die Scheibenwaschanlage beschädigt der Marder gerne. Der Keilriemen oder Isoliermatten für die Geräusch- und Wärmedämmung im Motorraum werden oftmals von Mardern beschädigt. Einen durch Marder verursachten Schaden zu reparieren kann teuer werden. Die durchschnittlichen Reparaturkosten liegen bei mehreren Hundert Euro und könnten mit speziellen Marder-Abwehrsystemen vermieden werden. Außerdem spart man wertvolle Zeit für Werkstattbesuche, vom Nutzungsausfall des eigenen PKWs ganz zu schweigen. Viele Schäden durch Marder könnten auch durch konstruktive Verbesserungen des Motorraumes wie spezielle Verkleidungen, Schutzrohre oder Schutzgitter bei Kühlerschläuchen seitens der Hersteller vermieden werden. Auch ein Verlegen der Kabel und Leitungen an den Wänden des Motorraums wäre hilfreich. Da die Hersteller sich aber nicht wirklich um die genannten Verbesserungen bemühen, sind Sie gefragt um Ihren PKW vor Schäden zu schützen, die durch Marder verursacht werden. Es sind einige Marder-Abwehrsysteme zum Schutz Ihres PKWs vor Marder-Verbiss auf

Wirksame Marder-Abwehrsysteme zum Schutz Ihres PKWs:

Duftstoffe und Kabel-Schutzrohre

Im Handel sind einige Marder-Abwehrsysteme erhältlich, mit denen Sie Ihren PKW wirksam vor Schäden durch Marder-Verbiss schützen können. Mardersprays oder spezielle Duftstoffe sollen die Marder abschrecken, damit diese gar nicht erst in den Motorraum kommen. Das Aroma des natürlichen Wirkstoffs Geraniol ist für die Marder sehr unangenehm und vertriebt die ungeliebten Nager daher meist aus dem eingesprühten Bereich. Eine andere Methode, die empfindlichen Bauteile in Ihrem Motorraum zu schützen, sind Kabel-Schutzrohre, die als praktische Meterware erhältlich sind. Diese Kabelhüllen sind ein sehr einfacher und effektiver Schutz gegen Marder-Verbiss Schäden an Zündkabeln oder Gummi- und Kunststoffleitungen. Die Schutzrohre sind geschlitzt und Säure-, Kraftstoff- sowie Ölbeständig. Marderfurcht-Teppiche sind ebenfalls eine einfache und giftfreie Methode um den gefürchteten Marderbissen im Motorraum vorzubeugen. Der Marder gelangt meist über die Reifen oder über den Katalysatorschacht in den Motorraum. Marder haben empfindliche Pfoten und werden die raue Oberfläche der Teppiche meiden, sodass sie erst gar nicht in den Motorraum gelangen.

Die Ultraschall und Elektroschock Methode zur Marder-Abwehr

Auch mit speziellen Ultraschall-Sicherungen oder Hochspannungsgeräten können Sie die Nager von Ihrem PKW fernhalten. Diese Ultraschallgeräte zur Vertreibung von Mardern aus PKWs erzeugen aggressive Sinus-Ultraschalltöne. Diese Töne mögen die Marder gar nicht und meiden sie daher möglichst. Für Menschen sind diese Ultraschalltöne allerdings nicht hörbar. Hochspannungsgeräte funktionieren nach dem nach dem Prinzip eines Weidenzauns und verjagen die Marder durch elektrisch aufgeladene Hochspannungsplättchen. Die mit ca. 200 – 300 V aufgeladenen Plättchen erzeugen einen Elektroschock im Motorraum. Die Stromstöße sind so schwach, das der Marder nur verjagt und nicht getötet wird. Eine andere Methode ist der Mardersicher Blitz, der die Nager mit hellen intensiven Lichtblitzen und Reflektionen stört. So hindern Sie die nachtaktiven Tiere erfolgreich daran in den Motorraum einzudringen und dort Schaden anzurichten.

Wirksamkeit der Marder-Abwehrsysteme

Spezielle Schutzrohe für empfindliche Leitungen im Motorraum bieten einen wirksamen Schutz vor Marder-Verbiss Schäden. Der ADAC bescheinigt auch den Ultraschall- und Hochspannungsgeräten eine gute abschreckende Wirkung, damit der Marder im Motorraum keinen Schaden anrichtet. Mit Ultraschallgeräten werden gute Erfolge in der Marder-Abwehr erzielt und die Wiederverbißrate kann laut Angaben des Herstellers deutlich reduziert werden.

Fazit: Marderschäden in Stuttgart sind keine Seltenheit, doch es gibt Abhilfe

Wenn Sie in Stuttgart oder in der Umgebung von Stuttgart wohnen und bereits von Marderschäden gehört, beziehungsweise schon am eignen Auto einen Marderschaden hatten, dann ist das kein Zufall. Denn in Suttgard besteht nachweislich ein besonders hohes Risiko mit einem Marder bekanntschaft zu machen. Sie hatten schon einen Marderschaden? Dann machen Sie jetzt nicht den Fehler und denken sich „ein zweites Mal wird es mich schon nicht erwischen“. Auch hier belegt die Studie des GDV, dass Autos nicht selten mehrfach hintereinander Marderschäden erleiden. Doch zum Glück, gibt es mittlerweile ausgereifte Marderabwehr-Methoden.


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