Marderschutz für Autos & Haus: Mit Strategie den Marder los werden!

Mit modernen Marderschutz-Maßnahmen wie Marderschreck mit Ultraschall, Marderscheuche und Marderfallen werden Sie Ihr Marderproblem los – egal ob im Motorraum, Garten oder auf dem Dachboden.

Hier erfahren Sie, welcher Marderschutz für Sie der Richtige ist und wie Sie diesen einsetzen sollten, um sich effektiv vor Steinmardern zu schützen. 

Doch um es gleich vorweg auf den Punkt zu bringen, das beste und effektivste Mittel, um sich vor Marderattacken zu schützen, bieten sogenannte Marderschreck-Geräte, die mit Hilfe von Elektroschocks oder Ultraschall den Marder von Ihrem Auto vertreiben. Schauen Sie sich unseren Marderschreck Testbericht an, bevor Sie einen Marderschreck kaufen.

Der Marderschaden das offensichtlichste Symptom eines Marderproblems

Steinmarder halten sich gerade in der Paarungszeit mit Vorliebe im Motorraum von Autos auf, weil sie dort einen sicheren Rückzugsort und ein praktisches Lager für Nahrungsvorräte vorfinden. Um ihr Revier zu markieren, hinterlassen die Tiere Duftmarken. Stößt einer der männlichen Artgenossen auf eine vorhandene Duftmarke versucht er diese „wegzubeißen“ und verursacht somit einen großen Schaden an bspw. Zündkabeln und Schläuchen im Motorraum. Wenn Sie Marderspuren auf der Motorhaube vorfinden, kann bereits eine Motorwäsche helfen, um die Duftmarken des Marders zu entfernen und sich vor Marderangriffen durch ihre Artgenossen zu schützen. Alternativ zur Motorwäsche kann auch ein Duftmarken-Entferner helfen, sich vor den Tieren zu schützen.

Folgende Seite fasst das Marderproblem in aller Kürze sehr gut zusammen und zeigt Handlungsmöglichkeiten auf wie man sich vor den kleinen Nagern schützen kann.

Sie wollen vorsorgen und sich vor Marderangriffen schützen? Dann entscheiden Sie sich für die richtige Strategie!

7- Punkte- Marder- Abwehrplanimage/svg+xml
Teile diese Seite um an den kostenlosen 7- Punkte- Marder- Abwehrplan, als Download,  zu gelangen.

So schützen Sie Ihr Auto erfolgreich vor Marderangriffen: Um sich effektiv vor einem Schaden durch Marderbisse zu schützen, gibt es zwei grundlegende Marderabwehr-Strategien. Entweder, der Marder wird in einer Lebendfalle für Marder gefangen oder mit unterschiedlichen Marderabwehr Mitteln wie z. B. einem Marderschreck mit Ultraschall vom Auto und aus dem Motorraum vertrieben. Im Folgenden eine kurze Gegenüberstellung der beiden Marderabwehr-Strategien „Marder einfangen“ und „Marder vertreiben„.

Sich vor Mardern mit Ultraschall schützen: Hohe Töne im Ultraschall Bereich sind für die empfindlichen Ohren der kleinen Nager unangenehm. Während wir die hochfrequenten Geräusche nicht wahrnehmen können, halten sie die Nager fern. Marderschreckgeräte mit Ultraschall und/oder Blitzlicht, lassen sich problemlos unter der Motorhaube anbringen und schützen effektiv vor Marderangriffen. Ein Nachteil: Marder können sich mit der Zeit an den Ultraschall gewöhnen oder es einfach ignorieren.

Marder vertreiben als Marderschutz-Maßnahme

Vorteile von wirksamen Marderschutz-Artikeln:

  • Maßnahmen, wie z. B. Marderschreck-Elektroschock im Motorraum, Ultraschall und Marderbürsten schützen effektiv vor Mardern bzw. halten sie davon ab, Schläuche und Zündkabel im Motorraum des Autos zu beschädigen oder sich im Dachboden einzunisten.
  • Setzt man die richtigen Marderabwehr-Maßnahmen ein, so kann man sich ohne großen Aufwand dauerhaft vor Marderangriffen schützen.

Nachteile von wirksamen Marderschutz-Artikeln:

  • Nicht alle Tipps und Hausmittel, die zum Vergraulen eines Marders gegeben werden, schützen vor Marderbissen und unter Umständen kann sich ein Marder auch an die Marderschutzmaßnahmen, wie den Geruch von Mardersprays oder an die Töne von Ultraschall gewöhnen.
  • Kosten der Marderschutz-Artikel, wie Marderschreck mit Ultraschall und Blitzlicht oder Marderscheuche (40 – 260 Euro, siehe auch unseren Bericht zum Marderschrecktest.)
  • Zusätzliche Kosten oder Aufwand beim Einbau des Marderschrecks (je nach Werkstatt kann ein Einbau zwischen 100 und 300 Euro kosten)
  • Mardersprays müssen nach einer gewissen Zeit oder nach einer Motorwäsche erneut aufgetragen werden, damit sie langfristig vor Marderangriffen schützen

Marder fangen als Marderschutz-Maßnahme

Vorteile einer Marderfalle:

  • der Marder kann in großer Entfernung ausgesetzt werden, so dass von ihm keine Gefahr mehr für Ihr Auto, dem Haus oder Garten ausgeht
  • Bei Jagderfolg sind Sie das Marder-Problem zumindest für eine gewisse Zeit los

Nachteile einer Marderfalle:

  • Einen Marder zu fangen unterliegt dem Jagdrecht. Um den Marder fangen zu dürfen brauchen Sie eine Genehmigung von der örtlichen Jagdbehörde.
  • Marder dürfen nicht in der Paarungszeit, sondern nur in einer bestimmten Zeit gefangen werden. Vom 1. März bis 15. Oktober ist Schonzeit der Tiere.
  • Die Kosten der Marderfalle (70-200 Euro), plus Kosten des Marderköders sind nicht unerheblich.
  • Der Marder muss mindestens 25 km weit weg ausgesetzt werden, damit das Tier nicht wieder zurück findet und möglicherweise bescheren sie beim Marderaussetzen jemand anderem die Freude eines Marders als neuem Mitbewohner.
  • Beim Aussetzen ist Vorsicht geboten, denn Marder können beißen. (Marder sind Wildtiere und im Falle eines Marderbisses sollten Sie gegen Tollwut geimpft sein).
  • Nicht immer geht der Marder in die Falle. Oft muss sehr lange mit dem Marderköder experimentiert werden, bis der Marder gefangen werden kann.
  • Haben Sie einen Marder gefangen, dauert es oftmals nicht lange und das verlassene Revier wird von einem neuen Marder besetzt und Ihr Marderproblem geht von vorne los.

Fazit: Was ist besser? Marder fangen vs. Marder vertreiben:

Die Strategie den Marder zu fangen, bringt einen großen Aufwand mit sich und ist nicht immer mit Erfolg gekrönt. Zudem ist dadurch das Marderproblem meist nur kurzfristig gelöst. Im Vergleich dazu ist die Strategie Tiervertreiber Maßnahmen einzusetzen, um den Marder zu vertreiben, weniger aufwendig und kann bei Einsatz des richtigen Marderschutzes, das Marderproblem auch dauerhaft lösen. Letztlich lässt sich jedoch bei allen Anti-Marder-Maßnahmen ein Marderschaden nicht immer verhindern. Um das Restrisiko eines Marderschadens zu begrenzen, kann daher auch eine entsprechende Marder-KfZ-Versicherung abgeschlossen werden.

Allgemeines zum Marderproblem:

Gerade in südlichen Regionen ist ein effektiver Marderschutz wichtig, um Auto, Haus und Garten vor Mardern zu schützen. Doch immer mehr Marder verirren sich auch in Großstädte und suchen sich einen alternativen Unterschlupf. Besonders Stadtbezirke in unmittelbarer Nähe zu Stadtparks können häufiger von Schäden durch Marder betroffen sein. Daher kann sich ein Marderschutz auch für Großstädter lohnen.

Der Marder nistet sich gerne in Autos ein und wütet dann nicht selten im Motorinnenraum. Der Marder liebt anscheinend den warmen Motorinnenraum, das Dämmmaterial und all die Motorschläuche aus Gummi. Das kann zum Problem werden, gerade dann, wenn der Marder Zündkabel und Schläuche zerbeißt, sowie Dämmmaterial herausreißt, Schäden an der Autobatterie und somit am gesamten Auto mit einem gehörigen Schaden hinterlässt. Nicht selten führt dies zu teuren Folgeschäden. Im schlimmsten Fall bekommt der Marder beim Anknabbern der Zündkabel einen Stromschlag, da viele Komponenten im Motorraum mit Hochspannung versorgt werden müssen. In solch einem Fall fahren Sie dann mit einem toten Marder unter der Motorhaube durch die Gegend.  Dann hilft dann nur noch eine KfZ-Fachwerkstatt, die die zerbissenen Schläuche und Kabel ersetzen kann und so den Schaden behebt. Einige neuere Premium-Autos haben Biss-sichere Schläuche, so dass ein Marderschaden praktisch nicht mehr möglich ist. Das ist eine feine Sache, doch haben diesen Marderschutz nur einige wenige Autos ab Werk verbaut.

Autobesitzer können sich gegen hohe Reparaturkosten schützen, indem sie eine entsprechende Autoversicherung mit Teilkasko abschließen (bei einer Vollkaskoversicherung ist die Teilkasko inbegriffen!). Doch auch bei einer Versicherung mit Teilkasko muss man aufpassen, da diese nur bei einem direkten Marderschaden (zerbissene Schläuche und Kabel) zahlt. Bei einigen Kfz-Versicherungen mit Teilkasko ist zudem eine Selbstbeteiligung erforderlich. In diesem Fall übernimmt die Teilkasko die Kosten für ein defektes Zündkabel bzw. Schäden an Leitungen und Kabel.