Die besten Marderfallen zum Marder einfangen

Mit einer Marderfalle können Sie das Risiko eines Marderschadens senken, indem Sie potentielle Marder in der Nähe Ihres Hauses und Autos einfangen und möglichst weit weg in einem nicht besiedelten Gebiet aussetzen.

Auch wenn der Steinmarder nicht zu den bedrohten Tierarten zählt, dürfen die Tiere in Deutschland ausschließlich mit einer Lebendfalle gefangen werden. Außerdem gibt es beim Fangen eines Marders bzw. anderer Tiere einiges zu beachten, wie etwa Schonzeit und Genehmigungen bis hin zum richtigen Marder Köder und weiteren Tipps. Um einen Marder zu fangen, setzen Sie klassischerweise eine Marder Kastenfalle ein. Diese gibt es bereits zwischen 30 und 100 Euro zu kaufen. Wenn Sie handwerklich begabt sind können Sie Ihre Marderfalle aber auch selbst bauen. Eine Bauanleitung für eine Marderfalle aus Holz finden Sie hier.

Und so funktioniert eine Kastenfalle:

Eine Marderfalle ist ca. 1 Meter lang und 40 cm breit. Meist haben die Fallen die Form eines Kastens, daher auch der Name Kastenfalle. Die Marderkastenfalle ist so konzipiert, dass der Marder von beiden Seiten in die Falle eintreten kann. In der Mitte der Falle befindet sich ein Köder auf einem Auslöser, welcher bewirkt, dass beide Eingänge der Falle durch herunterfallende Platten verschlossen werden. Diese Art von Marderfallen nennt man daher nicht nur Kastenfallen sondern auch Durchlauffallen. Ähnliche Tierfallen gibt es auch für Ratten. Diese sind dann etwas günstiger aber zu klein für einen Marder.
Es ist von Vorteil, wenn die Marderfalle nicht zu schwer ist, da Sie die Orte für die Falle immer wieder wechseln sollten, um herauszufinden, wo sich Ihr Marder am besten fangen lässt. Für einen optimalen Transport, sind fast alle Marderfallen mit Tragegriffen ausgestattet. Einige erhältliche Marderfallen sind aus einem Metallgitter und daher leichter als Holz. Besteht der Boden der Marderfalle allerdings auch aus einem Gitter, sollten Sie auf jeden Fall etwas Laub oder einen alten Teppich auf das Gitter legen. Da der Marder ungern auf ein Gitter geht. Es wird sogar immer wieder empfohlen, ein Mardergitter bzw. einen Maschendrahtzaun unter das Auto zu legen, um den Marder vom Auto fern zu halten. Außerdem sollten Sie beachten, dass ein Marder ganz schön zubeißen kann. Eine Falle aus Gitter birgt hier eine große Gefahr.
Eine Kastenfalle ist allerdings nicht nur zum Fangen eines Marders geeignet und viele Marderköder dürften auch anderen Tieren, sprich Haustieren, schmecken. Bevor Sie also eine Marderfalle einsetzen, sollten Sie ein Auge auf Ihre Haustiere haben und gegebenenfalls auch mit Nachbarn, die Haustiere besitzen, sprechen. In der Regel werden die aber auch froh sein, wenn Sie sich dem Marderproblem in Ihrer Nachbarschaft annehmen.

Marderfallen und ihre unterschiedlichen Arten

Marderfallen, auch Lebendfallen genannt, sind in der Regel so konzipiert, dass der Marder von beiden Seiten in die Falle laufen kann. In der Mitte der Falle wird ein Lockmittel in Form eines Köders platziert, welcher die Tiere anlocken soll. Hat das Lockmittel Wirkung gezeigt und einen Marder in die Falle gelockt, schließen sich beide Falltüren der Marderfalle und das Tier ist gefangen. Fast alle Lebensfallen sind mit Tragegriffen ausgestattet, die einen einfachen Transport des Tieres gewährleisten.

Kastenfallen vs. Gitterfallen: Eine andere Art der Lebendfalle sind Kastenfallen und Gitterfallen. Die klassischen Kastenfallen sind aus Holz gefertigt, Gitterfallen aus festen, stabilen Metallgittern. Im Gegensatz zu Holzfallen bieten Gitterfallen ein höheres Verletzungspotenzial. Vor allem dann, wenn das Tier in Panik gerät und versucht sich zu befreien. Bei Gitterfallen können Marder leicht durch die Gitter nach den Händen schnappen und zubeißen. Beide Arten der Lebendfalle können mehrfach eingesetzt werden. Beim Betreten der Falle, schließen sich die Falltüren und das Tier kann nicht mehr entkommen. Ein Nachteil von Kastenfallen ist, dass der Köder für die Tiere nicht wirklich ersichtlich ist und somit seltener in die Falle gehen. Gitterfallen hingegen bieten aufgrund ihrer Kontruktion einen besseren Blick auf das Lockmittel bzw. den Köder.

Den richtigen Köder einsetzen

Setzt man auf besonders geruchsintensive Lockmittel bzw. Köder wird schnelle Erfolge haben. Marder sind zwar Allesfresser, auch auch sie haben Lebenmittel, die sie besonders bevorzugen. Der Geruch von frischem rohen Eiweiß ist für die Tiere besonders reizvoll. Noch interessanter wird es, wenn unter das rohe Eiweiß karamellisierte Nüsse oder Trockenobst gemischt werden. Pansen, getrocknete Fische und Feigen sind weitere reizvolle Lockmittel und Köder, um einen Marder in die Marderfalle zu locken.

Hersteller von Marderfallen

Lebendfallen werden von zahlreichen Herstellern angeboten. Die auf dem Markt am stärksten etablierten Hersteller sind Jagdfallen Steingraf, Kraptrap und Moorland. Die Lebendfallen von Jagdfallen Steingraf sind die optimale Lösung für ungebetenen Besuch und garantieren eine artgerechte Bekämpfung unterschiedlicher Tierarten – ob Marder, Fuchs oder Siebenschläfer.

Ebenfalls bekannt ist auch der Hersteller Kraptrap. Kraptrap bietet ein umfangreiches Sortiment an Gitterfallen für Marder. Die Fallen zeichnen sich durch ihre Langlebigkeit und hohe Verarbeitung aus. Der Draht der Gitterfallen ist robust, sicher und ermöglicht einen artgerechten Wildtierfang. Zu beachten ist allerdings, dass die Gitterfallen vor dem Fang entsprechend ausgepolstert werden, damit sich die Tiere nicht an den Gittern verletzen können. Moorland ist ein weiterer Hersteller von Marderfallen und vertreibt, genauso wie Kraptrap überwiegend Gitterfallen. Die Modelle sind aus leichtem Draht gefertigt und somit besonders einfach und leicht zu transportieren. Die Durchschnittsgröße der von Moorland vertriebenen Lebendfallen beträgt 100 cm.