Marder im Garten – wie kommt der Marder in den Garten und wie wird man ihn eigentlich wieder los?

Auf den ersten Blick sehen Marder vielleicht ganz süß aus, trotzdem gehören die kleinen Nager zur Gattung der Schädlinge – und das nicht ohne Grund! Marder können Ihnen nicht nur durch laute Geräusche auf dem Dachboden den Schlaf rauben oder durch Ihre Hinterlassenschaften für unangenehme Gerüche sorgen, sondern sogar Ihr ganzes Auto lahmlegen, in dem diese dessen Kabel durchbeißen. Durch Marder können also unnötige Kosten und Probleme entstehen und sie sollten schnellstens versuchen diese loszuwerden.

Marder bekommen pro Jahr drei bis vier Junge, was schnell zu einer richtigen Marder-Invasion führen kann. Am sinnvollsten ist es wenn Sie immer mal wieder nach Mardern Ausschau halten. Gerade im Herbst gibt es viele junge Marder, die auf der Suche nach einem eigenen Zuhause sind. Es ist so wichtig früh nach den kleinen Tieren Ausschau zu halten, um den angerichteten Schaden möglichst eingrenzen zu können. Marder nisten sich gerne auf Dachböden, in Scheunen, Schuppen und Wintergärten ein. Tatsächlich beschränken sich die Tiere aber auch nicht nur auf ein einziges Versteck, sondern wechseln die Unterkünfte immer mal wieder. Wenn das Tier merkt, dass es auf keinen Widerstand durch die Besitzer stößt wird der Marder es sich aber besonders gemütlich machen und sich in Ihrem Garten schneller einleben, als es Ihnen lieb ist.

Was lockt den Marder überhaupt an?

Sind Marder im Garten generell eher hilfreich oder schädlich?

Natürlich sind Marder auf dem Grundstück nicht gerade toll, weil die Angst ums eigene Auto natürlich groß ist. Marder haben aber auch gute Seiten! Neben Vögel fressen diese nämlich auch Mäuse und Ratten und können diese also zumindest von Ihrem Grundstück vertreiben. Vermutlich haben Sie es aber einfacher, wenn Sie sich für diesen Zweck eine Katze anschaffen, denn die Schäden, die Marder an Ihrem Auto, Haus und Grundstück anrichten können größer sein als deren Nutzen.
Marder im Garten

Woran kann man merken, dass man einen Marder auf dem Grundstück hat?

Nistet sich der Marder langfristig ein, dann werden Ihnen vermutlich unangenehme Gerüche nach Kot und Urin auffallen. Hat der Marder es sich auf Ihrem Dachboden gemütlich gemacht, dann werden Sie ihn auch definitiv hören. Abgesehen davon sollten Sie Marder Tunnel in Ihrer Dach- und Wandisolierung entdecken können. Die kleinen Tiere können zwar keinen Beton durchbrechen, aber Ziegel und Abdichtungen können Marder sehr leicht hochdrücken. Abgesehen davon können Sie auch nach Kratzspuren Ausschau halten, die sich an Bäumen, Regenrinnen oder generell nah an Ihrem Haus befinden. Auch nach Haaren, die der Marder verliert, können Sie sich umsehen.

Wie kann man den Marder dann wieder loswerden?

Haben Sie tatsächlich einen Marder entdeckt, fragen Sie sich vermutlich wie Sie diesen am Besten wieder loswerden können. Dafür gibt es ganz verschiedene Methoden. Zum einen sind dauerhafte Geräusche eine gute Optionen, da Marder sehr geräuschempfindlich sind. Zur Marderabwehr gibt es Abwehrgeräte wie den Marderschreck, die durch einen Ultraschall Geräusche verbreiten, die für das menschliche Ohr nicht zu hören sind, für den Marder aber ein absolutes Störgeräusch darstellen. Von Fallen, die für den Marder tödlich enden, sollten Sie aber unbedingt absehen. Nur Jäger haben das Recht Marder zu fangen. Gut genutzt werden können Marderfallen in denen der Marder lebend gefangen und dann möglichst weit weg ausgesetzt wird. Wichtig ist es auch alle Bereiche in denen sich ein Marder einnisten könnte sehr gut zu isolieren, damit Sie auf Dauer frei von Mardern sein können.

Wie kann man sich präventiv vor Mardern schützen?

Um den Mardern gar keine Chance zu geben sich bei Ihnen einzunisten können Sie natürlich auch präventiv einiges tun, um einem Marderschaden vorzubeugen. Damit Ihr Auto zu jederzeit optimal geschützt ist, können Sie zum Beispiel ein Mardergitter unter dem Auto liegen lassen, sodass der Marder gar nicht erst in die Motorhaube gelangen kann!

Wie bereits erwähnt werden Marder oft durch Essensreste in Mülltonnen angelockt und um dies ganz leicht abwenden zu können, können Sie diese einfach abschließen. So kommt der Marder nicht an die Essensreste und wird sich auf die Suche nach Essen machen, das leichter zu erreichen ist.

Abgesehen davon gibt es sogenannte Marder-Abwehrsprays. Damit kann an Stellen an denen Marder vermutet werden gesprüht werden, wobei ein für den Marder sehr unangenehmer Duft verbreitet wird und dieser somit hoffentlich dauerhaft die Flucht sucht.

Zusammenfassend: Marder auf Ihrem Grundstück

Zusammenfassend lässt sich leider sagen, dass ein Marder auf Ihrem Grundstück Ihnen kaum Vorteile bringen wird. Marder fressen zwar Ratten und Mäuse, dafür aber auch gerne Kabel in Ihrem Auto und verunstalten Gebäude und Gärten. Marder können also definitiv einen großen Schaden anrichten!

Präventiv können Sie dagegen angehen, in dem Sie ihr Grundstück gut isolieren. Außerdem sollten Sie dafür sorgen, dass die Marder keinen Zugang zu Essensresten aus Ihren Mülltonnen haben. Falls alle Prävention nichts bringt und Sie trotzdem einen Marder entdecken, dann können Sie Marderfallen nutzen, wie zum Beispiel ein Ultraschallgerät, das Störgeräusche ausstrahlt und den Marder vertreibt. Auch Lebendfallen oder ein Kammerjäger sind Optionen. Wir wünschen Ihnen jedenfalls viel Erfolg und hoffen Sie können präventiv gegen die kleinen Nager vorgehen!

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Sie sind klein und sehen niedlich aus - und können doch empfindliche Schäden am Auto verursachen. Marder lieben den Geruch

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