Mit Marderschreck den Marder vertreiben

Marder zerstören beim Kampf um ihr Revier Schläuche und Kabel im Motorraum, Dämmmaterial auf dem Dachboden oder richten sonstwo großen Schaden an. Wie man die kleinen Nager abwehrt und welches Gerät wirklich bei Problemen mit Mardern hilft, erfahren Sie in diesem Artikel. 

Nächtliche Geräusche auf dem Dachboden sind meistens ein eindeutiger Hinweis darauf, das sich ein Steinmarder als heimlicher Untermieter eingenistet hat. Die Geruchs- und Lärmbelästigung ist noch das kleinere Übel eines Marderbesuchs. Meist entstehen hohe Sanierungs- und Reparaturkosten, wenn es sich ein Marder auf dem Dachboden, im Haus oder Motorraum gemütlich gemacht hat und versucht die Duftmarken seiner Artgenossen „wegzubeißen“. Denn dann ist kein Kabel mehr vor dem flinken Raubtier sicher. Um Schäden im Motorraum oder auf dem Dachboden zu vermeiden, ist es wichtig das Marderproblem kurzfristig anzugehen und die Tiere so schnell wie möglich wieder zu vertreiben.

Wirkungsvolle Methoden zur Marderabwehr:

Ein Marderschreck, auch Marderscheuche genannt, hält Marder und andere kleine Tiere vom Haus, Dachboden oder Motorraum fern und kann so teure Marderschäden verhindern. Im Prinzip ist solch ein Gerät eine Art „Elektrozaun“, der die Tiere wirksam von Ihrem Auto, Motorraum, Haus und Dachboden fern hält. Marderschäden im Motorraum (z. B. an Zündkabeln und Schläuchen) sind für viele Autobesitzer im wahrsten Sinne des Wortes ein „Marderschreck“. Es gibt die Tiervertreiber mit Ultraschall (entweder mit oder ohne Blitzlicht), mit Hochspannung sowie eine Kombination aus beiden.

Marderabwehrgeräte mit Ultraschall: Geräte zur Marderabwehr mit Ultraschall senden in regelmäßigen Abständen Töne im Ultraschall Bereich ab. Diese Geräusche sind für den Menschen nicht wahrnehmbar, Tiere aber können diese Geräusche sehr unangenehm sein, da sie meist ein empfindlicheres Gehör haben. Bei Schallwellen ab einer Frequenz von 16 Kilohertz spricht man von Ultraschall. Marderabwehrgeräte imitieren mithilfe des Ultraschalls einen relativ naturgemäßen Warnschrei von Raubtieren bei Gefahr. Dieses Geräusch soll Steinmarder und andere Wildtiere zuverlässig vertreiben. Einige auf dem Markt erhältlichen Marderabwehrgeräte (z. B. von Gardigo) arbeiten zusätzlich mit einem Blitzlicht, wodurch die Abwehrwirkung in der Regel verstärkt wird und die Tiere noch besser vertrieben werden. Das Blitzlicht besteht in der Regel aus einer LED-Leuchte und blinkt in Intervallen auf. Tiervertreiber mit Ultraschall werden entweder mit eigenen Batterien betrieben oder an die Autobatterie angeschlossen.

Marderabwehrgeräte mit Hochspannung: Eine ebenfalls wirkungsvolle Methode zur Marderabwehr sind Geräte die mit Hochspannung arbeiten. Hierzu werden leitende Metallplättchen im Motorraum oder auf dem Dachboden verteilt und mittels einer Autobatterie unter Hochspannung gesetzt. Wird eines der Metallplättchen von einem Marder berührt, bekommt das Tier einen kurzen, aber natürlich nicht tödlichen Elektroschock. Ergebnis: Das Tier sucht schnell das Weite. Um den Motorraum optimal zu schützen und die kleinen Raubtiere zuverlässig zu vertreiben, sollten die Metallplättchen vermehrt an den Einstiegsöffnungen verteilt werden. Marderscheuchen, die mit Hochspannung arbeiten, werden beim Öffnen des Motorraums automatisch abgeschaltet, um selbst keinen Elektroschock bzw. Stromschlag zu riskieren. Der Frequenzbereich der auf dem Markt erhältlichen Geräte variiert je nach Produkt und Anbieter und liegt zwischen 20 Kilohertz und 40 Kilohertz. Da insbesondere Babys und jüngere Menschen sensibel auf diese Töne reagieren können, sollte eher ein Gerät mit einer Frequenz um die 20 Kilohertz zur Tierabwehr genutzt werden.

Kombinationsgeräte mit Ultraschall und Hochspannung: Einen noch effektiveren Schutz vor Marderschäden bieten Geräte, die Ultraschall und Hochspannung in einem Gerät vereinen. Lässt sich ein Marder vom Ultraschall nicht beeindrucken und begibt sich doch in den Motorraum, bekommt das Tier einen ordentlichen Elektroschock, so dass das Tier schnell das Weite sucht.

Ein Gerät zur Marderabwehr erschreckt im besten Fall nicht den Autobesitzer sondern den Marder. Die Frage, wie man den Marder vom Motorraum eines Autos, dem Dachboden, Haus oder der Garage vertreibt, hat schon zu viel Kopfzerbrechen geführt. Es kursieren viele Ratschläge und Tipps, wie man einen Marder loswerden kann, doch leider stellen nicht alle vorgeschlagenen Maßnahmen auch einen wirkungsvollen Marderschutz dar. Viele Marder Hausmittel und selbst Ultraschallgeräte, die einen nur für den Marder hörbaren unerträglichen Ton absondern, können den Marder nicht vertreiben. Die Tiere gewöhnen sich einfach zu schnell an den Ultraschallton, so dass der Marderschutz nicht sehr lange anhält. Besser sind da Marderabwehrgeräte wie eine Marderscheuche.

Welche Reichweite ist notwendig, um einen zuverlässigen Schutz bei einem Marderproblem zu gewährleisten?

Die meisten Tiervertreiber verfügen über einen Wirkungsbereich von 30 bis 100 Quadratmetern. Bei den Geräten kommt es nicht zwingend auf eine sehr hohe Reichweite an, viel wichtiger sind die richtige Position und Montage des Tiervertreibers. Auf dem Dachboden sollten z. B. keine Möbel im Weg stehen, weil Ultraschall nur bedingt durch Wände reicht. Im Motorraum ist der Platz relativ begrenzt,  so dass man hier wenig falsch machen kann.

So funktioniert ein Marderschreck:

Ganz nach dem Motto „Wer nicht hören mag, der muss fühlen“ setzen immer mehr Autobesitzer auf ein so genanntes Marderschreck Gerät oder auch Mardersicher Gerät, welches nach dem Weidezaun-Prinzip mit Elektroschocks den Marder vertreibt. Der Marderschreck ist meist sehr energiesparend, da der Strom über die Autobatterie bezogen wird und sich während der Fahrt abstellt.

Ein Marderschreck verfügt über Kontaktplättchen, die unter Hochspannung stehen. Kommt der Marder mit den Marderschreck-Kontaktplättchen in Berührung, bekommt das Tier einen Stromschlag. Der Marder erschrickt und wird so vergrämt. Der Elektrozaun des Marderschrecks sollte dabei möglichst bei den Mardereinstiegstellen, sprich im Radkasten und bei den gefährdeten Kabeln, platziert werden. Wird der Marderschreck mit den Kontaktplatten im Auto richtig montiert, ist dies eine sehr wirkungsvolle Methode, den Marder effektiv zu vertreiben. Letztlich bleibt noch zu sagen, dass der Stromschlag eines Marderschrecks für den Menschen, aber auch für den Marder vollkommen ungefährlich ist.

Ein Tiervertreiber in Form eines Marderschrecks bzw. einer Marderscheuche kostet zwischen 50 und 150 Euro. Der Einbau eines Marderschrecks kann sehr leicht selbst vorgenommen werden.

Das lustige Marder Video oben zeigt gut, wie so ein Marderschreck funktioniert :-). Das Gerät vertreibt die zwei Marder in dem Video mit Ultraschall und einem saftigen Elektroschock.

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Effektive Tiervertreiber von Gardigo

Der Hersteller Gardigo bietet eine Vielzahl von Produkten, die Tiere tierfreundlich vertreiben, ohne ihnen in irgendeiner Form zu schaden. Die Marderabwehrgeräte sollen beißwütige kleine Wildtiere vertreiben und fern von Auto, Garage, Haus, Scheune und Dachboden halten. Durch den Einsatz der Produkte ermöglicht Gardigo dem Menschen eine bessere Lebensqualität, ohne dabei grundsätzlich auf Tiere verzichten zu müssen. Die Tiervertreiber von Gardigo sorgen mittels verschiedener Methoden, wie z. B. Ultraschall, Sprays oder Fallen dafür, dass Tiere wie Marder, Katzen, Maulwürfe uvam. ferngehalten werden. Speziell für die Marderabwehr bietet Gardigo ein breites Produktsortiment an.