Marderabwehr-Spray: So kommt Hilfe gegen den unliebsamen Besuch

Marder sind an sich kleine Tiere, aber sie gehören zu den Raubtieren. Gerne nisten sie sich auch mal auf dem Dachboden ein. In der Folge lassen sich oft Schäden feststellen, die schnell teuer werden können und deren Beseitigung sehr unangenehm ist. Tunnel und Eingänge werden vom Marder einfach durch die Dach-Isolierung genagt. Danach verschmutzen sie das Haus bzw. den Dachboden mit ihren Hinterlassenschaften: Kot, Urin und den Resten ihrer Beute, so markieren sie anscheinend einen Teil ihres Reviers.

Über den Marderschutz können auch Autobesitzer ein Lied singen, denn hier ist der Motorraum ein Ort, an dem ein Marder schnell wirksam wird. Schnell sind Kabel durchgenagt und der Motorraum zu einer wahren Spielwiese für die Marder. Ob Jungtiere oder alte Hasen – der Steinmarder und seine Artgenossen bevorzugen bei Häusern in der Regel die oberen Stockwerke und den Dachboden, weshalb sie eigentlich nicht im Keller anzutreffen sind. Für die Marderabwehr gilt es sich daher auf die oberen Bereiche des Hauses zu fokussieren.

Für Autobesitzer ist der Marderschutz ebenso wichtig. Besonders freistehende Autos machen es dem Marder leicht. Im Motorraum unter der Motorhaube finden sie alles, woran sich Steinmarder und seine Artgenossen austoben können. Generell ist das Risiko eines Marderschadens nicht zu unterschätzen und wirksamen Marderschutz bieten beispielsweise Mardersprays. Solche Anti-Marder-Sprays sorgen mit Bitterstoffen dafür, dass sich die Marder gestört fühlen. Mit ihrem feinen Geruchssinn reagieren sie auf jegliche Art von Duftstoffen. Selber markieren sie ihr Revier auch mit Duftmarken, was für Hausbesitzer nicht gerade angenehm ist. Bitterstoffe im Marderspray versprechen eine wirkungsvolle Lösung, da sie direkt an die Nase vom Steinmarder und seinen Artgenossen ansetzen so dass diese weiter ziehen.

Marder auf dem Dachboden – die Plage wieder loswerden

Marder finden immer eine Nische als Eingang. Wo kein Eingang oder Weiterkommen ist, da nagen sie sich einfach durch die Isolierung. Neben dem Dachboden ist auch die Hausfassade bei einem Marderbefall betroffen. Selten ziehen Marder nur als Einzeltier herum. Sie suchen aber immer ein gemütliches und trockenes Plätzchen, um den Nachwuchs aufzuziehen. Auf dem Weg zum Dachboden wird auch gerne die Fassade mit den scharfen Krallen zerkratzt. Auch sind elektrische Leitungen und jegliche Art von Kabeln nicht sicher vor Mardern. Schon diese Reparaturen gehen richtig ins Geld. Wenn der Marder dann aber Aas mit ins Haus schleppt, weil er nichts anderes als Nahrung gefunden hat, werden neben dem Marder auch noch Maden und Fliegen zur Plage. Auch darf man nicht unterschätzen, dass Marder auch Überträger von Tollwut sein können. Diese Erreger können auch bereits von Jungtieren übertragen werden.

Wenn man meint, dass Marder im Haus sind, dann gilt es diese zu lokalisieren. Marder sind generell sehr scheue Tiere und sind vornehmlich in der Nacht aktiv. Das macht es nicht gerade leicht, ihnen auf die Spur zu kommen. Erst ihre Spuren und Hinterlassenschaften sorgen dafür, dass der Nager im Haus erkannt wird. Meistens sind dies unangenehme Gerüche von Verwesung und Kot und die Schäden am Haus. In der Dämmerung lassen zudem Geräusche vom Nagen oder Krabbeln darauf schließen, dass Marder im Haus sein können. Um sicher zu gehen, sollte der Dachboden immer wieder nach Marderspuren abgesucht werden. Das ist zwar noch kein direkter Teil einer Marderabwehr, aber so lassen sich Folgeschäden eindämmen und im Falle eines unliebsamen Gastes dementsprechende Maßnahmen einleiten.

Was gibt es zu tun, wenn der Marder da ist?

Um weiteren Schaden zu verhindern, muss jetzt gehandelt werden. Als Hausmittel sollen Benzin, Pfeffer oder WC-Steine den Geruchssinn der Marder angreifen und diese so aus dem Haus treiben. Vielleicht hat man kurzfristig Erfolg, aber Marder reagieren sehr anpassungsfähig, weshalb diese Mittel nur bedingt zur Marderabwehr taugen. Präventiv sind sie auch nicht für den Marderschutz geeignet, wie auch Kammerjäger immer wieder bestätigen. Andere Möglichkeiten, wie Ultraschall, bieten auch nur einen schwachen Marderschutz.

Marderfallen bieten schon einen besseren Effekt. Hier werden Käfigfallen aufgestellt und mit einem Köder versehen. Geht der Marder in die Falle, dann schließt sich der Käfig direkt. Der Marder wird nicht getötet. Das ist besonders wichtig, wenn es um Steinmarder geht, denn der steht unter Naturschutz. Für das Töten der Marder ist ein Jagdschein notwendig. Dieser ist auch zwingend erforderlich, um solche Marderfallen aufstellen zu dürfen. Gegenüber Gift haben die Marderfallen den Vorteil, dass hier alle Tiere entfernt werden. Bleibt ein vergiftetes Tier in seinen „Tunneln“ zurück, bilden sich nur weitere Verwesungsgerüche. Marder sind sehr schlaue und lernfähige Tiere, weshalb bei der Bekämpfung immer auch ein Fachmann hinzugezogen werden sollte.

Ein Marderspray unterstützt die Maßnahmen zur Marderabwehr effektiv und auf eine leicht anwendbare Weise. In Absprache mit dem Kammerjäger werden mit einem starken Anti-Marder-Spray deutlich schnellere Erfolge in der Marderbekämpfung erzielt. Jedoch reicht dies für einen dauerhaften Erfolg nicht aus.

Um den Marder aus seinem Versteck zu treiben, kann Lärm ein probates Mittel sein. Marder verfügen über ein sehr empfindliches Gehör, weshalb andauernder Lärm auf dem Dachboden ungemütlich für den Marder ist. Lautes Klopfen an die Decke kann ein Anfang sein, wenn man die Geräusche der Tiere wahrnimmt. Langes Toben und viel Lärm auf dem Dachboden können jedoch sehr anstrengend werden. Ein Radio bietet die Möglichkeit der „Dauerbeschallung“, was deutlich weniger anstrengend und insgesamt effizienter ist. Im Idealfall reicht das auch schon, damit der Marder verschwindet.

Langfristige Perspektiven in der Marderabwehr

Wenn es keinen Eingang mehr zum Dachboden für den Marder gibt, dann wird er auch dauerhaft verschwinden. Der Verschluss der Eingänge und Ausgänge ist daher auch die effektivste Methode, um die Plagegeister loszuwerden. Für den Normalmenschen sind diese Lücken und Schlupflöcher nur schwer zu erkennen, weshalb hier die Unterstützung vom Profi definitiv notwendig ist. Beim Verschluss von Eingängen und Tunneln können schnell Fehler auftreten, so dass sich der Marder andere Wege sucht, um auf den Dachboden zu kommen. Jedoch ist das Ziel, dass der Dachboden nicht mehr zum Revier dieses Marders gehört.

Wer ein Auto hat, kann sich sicher sein, dass schon ein Einzeltier reicht, um den Motorraum auf den Kopf zu stellen. Sind Steinmarder in der Paarungszeit, setzen sie gerne ihre Duftmarken auch im Auto. Kommt dann ein Artgenosse vorbei, dann reagiert dieser mit unkontrolliertem Beißen. Schnell fallen dann diverse Kabel zum Opfer. Zwar bieten spezielle dicke Kabel einen gewissen Marderschutz. Einen Marderschaden können jedoch auch diese nicht verhindern.

Besonders effektiv und verträglich hat sich ein sogenannter Marderschreck beim Auto erwiesen. Hier wird dem Marder ein Stromschlag verpasst, so dass er sich dann verziehen kann. Die Wirkungsdauer ist für den Marder nicht lebensgefährlich, aber der Marder wird den Stromschlag nicht vergessen, was zur Nachhaltigkeit dieser Methode beiträgt. In Zusammenhang mit einer „Lebend-Falle“ lässt sich so das Problem einer Marderplage in den eigenen vier Wänden oder im Auto in den Griff kriegen. Marderspray ist auch hier die ideale Ergänzung, um den Marder endgültig wieder loszuwerden.

Was ist zu tun, wenn ein Marder sich am Auto zu schaffen gemacht hat?

Wenn ein Marder bereits im Motorraum gewesen ist, dann muss alles durchgecheckt werden. Nur so kann sicher gegangen werden, dass alle Kabel in Ordnung sind. Zusätzlich ist eine gründliche Motorwäsche zu empfehlen, denn Marder hinterlassen überall gerne ihre Duftmarken. So würde schnell wieder ein Marder sich in den Motorraum verirren. Man sieht es dem Auto nicht an, ob unter der Motorhaube ein Marder aktiv war. Wenn er da gewesen ist, gilt es Vorkehrungen zu treffen, falls er wieder kommen sollte. Hausmittel versprechen einen schnellen Erfolg, dennoch sind sie meistens wirkungslos. Fallen sorgen für schnelle Abhilfe. Eine wirklich lange Wirkungsdauer weisen allerdings chemische Mittel, wie beispielsweise Mardersprays auf. Zudem eignen sich diese perfekt, um unzugängliche Ecken des Autos und des Motorraums nebst Unterboden zu erreichen. Man kann zudem auch das Car-Port oder die nähere Umgebung des Stellplatzes mit Marderspray bearbeiten. So wird die Marderabwehr und der Marderschutz noch weiter gestärkt.

Fazit:

Mardersprays sorgen für eine effektive Ergänzung weiterer Maßnahmen. Sie sind flexibel einsetzbar. Man kann sie zur Marderabwehr im Haushalt nutzen, aber sie sind auch nützlich bei präventiven Maßnahmen zum Marderschutz beim Auto. Schwer zugängliche Ecken lassen sich aufgrund des Anti-Marder-Sprays trotzdem bearbeiten.

Sollte der Marder bereits am Auto gewesen sein oder im Haus aktiv sein, gilt es, einen Kammerjäger zur Hilfe zu holen. Ein Marderspray alleine wird einen weiteren Marderschaden nicht verhindern können. Doch mit dem Marderspray lässt sich das Risiko für massive Folgeschäden deutlich minimieren, was auch den Geldbeutel schont. Sowohl Auto als auch Haus stellen im Falle eines Marderschadens eine immense Kostenstelle bei der Reparatur dar.

Marder, wie der Steinmarder stehen unter Naturschutz, weshalb bei der Marderabwehr grundsätzlich auf Gift verzichtet werden sollte. Mardersprays sorgen dafür, dass sich der Marder deutlich weniger wohl fühlt. Letztendlich obliegt es aber dem Fachmann die optimale Lösung für das jeweilige Marderproblem zu benennen und durchzuführen. Mit dem Marderspray ist jedoch ein Mittel für eine schnelle und effektive Handhabung erhältlich, für das man keinen Waffenschein braucht, um tätig werden zu können.